Pages

Wednesday, February 29, 2012

Power Rankings, Vol. IV




1. Chicago Bulls (28-8)
Zweitbeste Defensive (94.9), drittbester Angriff (105.3), und der zweitbeste Saisonstart seit den '96er Michael Jordan Bulls (31-4). Und alles trotz eines angeschlagenen Kaders (Rose 10, Deng 7, Hamilton 24 versäumte Partien). Die meisten verstehen nicht, wie viel besser die Bulls offensiv agieren als letztes Jahr. Die meisten Siege ligaweit und die höchste durchschnittliche Punktedifferenz (+9.4 pro Spiel) machen's überdeutlich.

2. Miami Heat (27-7)
Für viele der absolute Titelfavorit in dieser Saison. Die Art und Weise, wie Lebron, Wade & co. ihre Gegner in den letzten 10 Partien (9-1 Siege, davon 8 in Folge) überrannten und dominierten, war spektakulär. Nach nur 2 Niederlagen im gesamten Februar bleiben eigentlich nur noch zwei Fragen offen: waren Lebron's und Wade's Crunchtime-Probleme beim All-Star Spiel ein Playoff-Vorbote? Und: gipfelt das Team in diesem Jahr nicht zu früh?

3. Oklahoma City Thunder (27-7)
Alle reden von Miami's Big Three. Aber dass OKC's famoses Youngster-Trio Durant/Westbrook/Harden den Stars in South Beach spielerisch in nichts nachsteht, beweist die erste Saisonhälfte: gleiche Bilanz bei schwererem Spielplan in der viel besseren Conference. Harden hat sich zum wohl effektivsten Spieler der Liga gemausert und aus dem letztjährigen Conference-Finalisten einen legitimen Titelanwärter gemacht.

4. San Antonio Spurs (24-10)
Erinnert sich noch jemand an Ende Januar, als die Spurs eine der miesesten Auswärtsbilanzen aufwiesen? Dank eines fast perfekten 'Rodeo-Trips' (minus Popovich's Mittelfinger-an-die-Spielplanmacher-Geste in Portland), bei dem San Antonio 8 von 9 auf fremdem Parkett gewann, haben sich die Texaner bis auf Platz 2 in der Western Conference hinauf gekämpft und wirken mehr und mehr wie ein Team, das mindestens zwei Playoff-Runden überstehen wird.

5. Indiana Pacers (22-12)
Indiana ist dank eines 5-Siege-Runs zurück im dicken Eastern Conference Geschäft. Paul George hat während des All-Star Wochenendes angedeutet, dass sein Entwicklungsrahmen noch lange nicht abgesteckt ist. Dank offensichtlicherer Probleme in Orlando, Philly, Boston oder Atlanta und viel Platz unter dem Salary Cap für einen Impact-Trade sind die Pacers plötzlich die grossen Favoriten auf EC-Platz 3 hinter Chicago und Miami.

6. Los Angeles Lakers (20-14)
Solange Kobe Bryant von seinen beiden 7-Footern Pau Gasol und Andrew Bynum flankiert wird, kann man die Lakers im Westen nicht abschreiben. Zumal ihre Spielweise - langsam tapsend, defensivstark, in eigener Halle kaum zu schlagen - wie gemacht ist für Playoff-Basketball. Welche Trades Mitch Kupchak in den nächsten zwei Wochen schwingen wird (oder nicht), wird die Paarung im Conference Finale entscheidend mitprägen.

7. Los Angeles Clippers (20-12)
Nach der freien Autobahn zu Beginn ist der Weg ein wenig steiniger geworden in Lob Angeles (nur 5-5 in den L10). Chris Paul und Blake Griffin sind stark wie eh und je, aber von den Nebenrollen (DJ, Butler, Williams) kommt momentan zu wenig. Die Clippers müssen ihre nächsten 6 Partien auf fremdem Parkett austragen - dort konnten sie die Staples Center Magie noch nicht duplizieren (nur 8-7 Bilanz).

8. Dallas Mavericks (21-14)
Wie gut sind diese Mavs wirklich? Die Defensive hat sich nach dem Abgang von Tyson Chandler zum Bollwerk gemausert (Platz 4), während die Offensive nach wie vor jegliche Bindekraft vermissen lässt (Platz 20). Lamar Odom und Jason Kidd sind leer, der Ausfall von Delonte West wiegt schwer. 9 Spiele in 12 Tagen direkt nach der Pause werden nicht nur den Status Quo aufzeigen - sie werden auch ziemlich deutlich machen, wie weit dieses Team im Mai kommen kann.

9. Orlando Magic (22-13)
Kurzzeitig sah es mal so aus, als würde Orlando unter der ganzen Last des tagtäglichen Dwight Howard Wanderzirkus zusammen brechen. Mit 10 Siegen aus den letzten 14 haben sich die Magischen aber gefangen. Es scheint mehr und mehr realistisch, dass sie ihren All-Star Center über den 15. März hinaus halten, auch weil der nicht weiss, wo genau er eigentlich sein will. Die Gerüchteküche brodelt derweil vor sich hin.

10. Philadelphia 76ers (21-14)
Die jungen 76ers mussten ihrer aggressiven Spielweise vor dem All-Star Wochenende Tribut zollen: 5 Niederlagen in Folge und gerade mal 82.3 Punkte pro Partie. Die Quoten gingen in den Keller, das gesamte Team hatte plötzlich Probleme, den Ball in den Korb zu befördern. Die Pause war dringend nötig. Lou Williams muss seine Januar-Form wieder finden - oder ein anderer Spieler, der sich zur allabendlichen Scoring-Option Nummer 1 mausert.

11. Houston Rockets (21-14)
Die Rockets sind das Team mit dem erbärmlichen 3-7 Start in die Saison. Seither haben die Texaner aber 18 von 25 gewonnen und sich im Seelen-Schredder Western Conference Heimvorteil erkämpft. Noch erstaunlicher: kaum jemand bekommt davon Wind. Und so braust Houston mit gutem Coaching und ganz ohne echte Starspieler unbemerkt einem Heimsieg nach dem anderen entgegen (schon 14 bisher).

12. Memphis Grizzlies (19-15)
Bereits zum zweiten Mal in Folge haben die Grizzlies geschafft, was viele nicht für möglich hielten - sich trotz des Ausfalls eines wichtigen Leistungsträgers im Playoff-Rennen zu halten. Die Defensive forciert die meisten Turnovers der Liga und hat am Erfolg entscheidenden Anteil. Zach Randolph kehrt bald von seiner Knieverletzung zurück und wird Memphis beflügeln. Kein West-Team freut sich auf ein Postseason-Date mit den Bärchen.

13. New York Knicks (17-18)
Die anfängliche Skepsis nach dem Tyson Chandler Signing sollte spätestens nach mantramässiger Wiederholung der folgenden Statistik weichen: die Knicks haben die 7.beste Defensive der Liga und erlauben 10 Punkte pro 100 Angriffe weniger als noch vor einem Jahr. Dank Chandler und Pop-Ikone Jeremy Lin hat New York zum ersten Mal seit 2001 realistische Chancen auf Heimvorteil in Playoff-Runde 1.

14. Minnesota Timberwolves (18-17)
'What a difference a year makes'. Dank COY-Kandidat Rick Adelman haben sich die T'wolves in allen Aspekten gegenüber der letzten Saison stark verbessert und mit 18 Siegen bereits jetzt den letztjährigen Ertrag überboten. Nikola Pekovic (16/10 im Februar) ist aus dem Nichts zum Top-10 Center avanciert. Wenn Minny seine Crunchtime-Schwäche abstellt (nur 5-9 in engen Spielen), sind sogar die Playoffs drin.

15. Atlanta Hawks (20-14)
Josh Smith ist sauer, dass er sowohl bei der All-Star Wahl als auch bei der Nachnominierung mal wieder nicht berücksichtigt wurde, und liefert ein Double Double nach dem anderen ab (8 in den letzten 11 Partien). Der Hawks-Angriff ist aber abgestürzt wie ein abgeschossener Falke (Platz 29 im Februar). Solange man also nicht irgendwie ein Date mit Lieblingsgegner Orlando klar macht (5 Siege in Folge), ist in der 1. PO-Runde Schluss.

16. Portland Trail Blazers (18-16)
Der 40-Punkte Kantersieg gegen die San Antonio Spurs direkt vor der All-Star Pause zählt nicht. Ansonsten gab's im Februar nur einen überzeugenden Sieg - gegen Denver. Die Dominanz und Begeisterung vom Saisonbeginn ist längst verflogen, weil Raymond Felton verlernt hat, wie man Basketball spielt (nur 10 Punkte und 39% Quote im Februar). Die mangelnde Führungskraft wirkt sich aus: Portland hat schon 9 Spiele mit 4 Punkten oder weniger verloren.

17. Boston Celtics (16-17)
Nur zwei Teams (Charlotte und Atlanta) erzielten im zurück liegenden Monat weniger Punkte als Boston. Selbst, wenn die C's zwischen jetzt und Mai ihre alte Magie zurück erlangen sollten, haben sie gegen Miami und Chicago nicht den Hauch einer Chance. Warum also nicht die Reissleine ziehen und ein paar Weichen für die Zukunft stellen, wenn man ohnehin nicht zum grossen Tanz eingeladen ist? Diese Frage schwirrt Danny Ainge nonstop im Kopf umher.

18. Denver Nuggets (18-17)
Denver hat seit einem furiosen 14-5 Start drei Viertel seiner Begegnungen verloren. Endlose Verletzungen der wichtigsten Leistungsträger tragen daran die Hauptschuld. Mit einer mageren 20% Quote gegen die restlichen Winning Teams im Westen stehen die Klumpen unter Zugzwang, wenn sie die Playoffs zum 9. Mal in Folge erreichen wollen. Nur wenn alle Stars gesund zurück kehren, kann das Team einen Lauf starten.

19. Milwaukee Bucks (14-20)
Die Defensive, einst die Stärke der Bucks, ist ohne den verletzten Andrew Bogut zahmer als ein paar frisch geschlüpfte Rehkitze. Brandon Jennings' überragende Frühform hat sich als nicht mehr als ein Strohfeuer entpuppt. Und Stephen Jackson, der eigentlich Scoring-Entlastung von der Bank bringen sollte, darf die gar nicht mehr verlassen. Milwaukee wird die Playoffs verpassen und Scott Skiles wohl seinen Hut räumen müssen.

20. Golden State Warriors (13-18)
Der Backcourt mit dem immer wieder verletzten Stephen Curry und Scoring-Maschine Monta Ellis gehört zu den besten der Liga. Die Offensive hat sogar Top-5 Niveau. Und Ekpe Udoh deutet in letzter Zeit das Potential an, dass ihn zum 6. Pick im Draft gemacht hat. Aber die Dubs wünschen sich ganz dringend einen Big Man und werden das Team vor der Deadline wohl umkrempeln. Heizt die jährlichen Monta-Trade-Gerüchteeintöpfe wieder auf.

21. Phoenix Suns (14-20)
Kann man einmal über ein anderes Suns-Thema reden als Steve Nash? Nein. Nicht, wenn der Rest des Teams Weinkrämpfe auslöst. Obwohl ich einen Trade zu einem Playoff-Aspiranten begrüssen würde, wird Phoenix seinen All-Star Guard wohl behalten und einen weiteren halbherzigen Versuch unternehmen, mit diesem Sparringsteam irgendwie in die Postseason zu rutschen - vergeblich. Free Steve Nash!

22. Cleveland Cavaliers (13-19)
Kyrie Irving hat sich schon in seinen ersten zwei Monaten als klarer Leader und bester Spieler seines Teams etabliert und aus der letztjährigen Lachnummer einen respektablen Gegner geformt. Der Rising Stars MVP könnte bereits nächstes Jahr im richtigen All-Star Game auftrumpfen. Welches Team nimmt den Cavaliers Antawn Jamison zur Deadline ab - und kann Cleveland bis zum Schluss im Playoff-Rennen bleiben?

23. Utah Jazz (15-18)
Es hat sich heraus gestellt, dass Utah's Spielplan zu Saisonbeginn mit seinen vielen Heimspielen eine unnatürlich hohe Erwartungshaltung produziert hat. Die Realität hat den Jazz eingeholt, die Playoffs sind nicht realistisch. Nächster Schritt: es muss ganz dringend ein Point Guard her. Mit Kanter, Favors, Millsap und Jefferson stehen gleich vier junge Frontcourtspieler als Tradematerial zur Verfügung.

24. Sacramento Kings (12-22)
Zu diesem Zeitpunkt besteht wohl keinerlei Zweifel darüber, dass Rookie-Guard Isaiah Thomas (60.) der weitaus bessere Draft-Pick war als College-Sensation Jimmer Fredette (10.). Der neue Coach Keith Smart scheint tatsächlich zu DeMarcus Cousin's Gehirnwindungen durchgedrungen zu sein. Und die Kings bleiben langfristig in Sacramento. Egal, wie die Saison also ausgeht: sie wird allen in Nordkalifornien in guter Erinnerung bleiben.

25. New Jersey Nets (11-25)
Es scheint sich mehr und mehr anzubahnen, dass die Nets mit mindestens einem Star (D-Will) nach Brooklyn übersiedeln werden. New Jersey bleibt im Dwight Howard Poker erstaunlich cool und rechnet sich offensichtlich gute Karten aus, auch den All-NBA-Center spätestens im Sommer ins nagelneue Barclays Center locken zu können. Ernsthafte Frage: mit Williams, Howard und massenweise Cap Space, würden die Nets gleich um den Titel mitspielen?

26. Detroit Pistons (11-25)
Bestes schlechtes Team der Liga? Können ja nur die Pistons sein. Kein anderes Team hat sich in Offense und Defense stärker verbessert als Detroit von Anfang Januar bis Ende Februar. Brandon Knight spielt auf konstant hohem Rookie-Niveau und bildet mit Rodney Stuckey einen durchaus ansehnlichen Backcourt. Greg Monroe ist nach Dwight Howard der beste Center im Osten. Nach 4-20 Start sind die Kolben wenigstens wieder respektabel.

27. Toronto Raptors (10-24)
Jose Calderon (12 PPG, 10 APG im Februar) macht es den Raptors unmöglich, ihn in diesem Jahr zu traden. Zu wichtig ist der Spanier für das System von Head Coach Dwane Casey. Es kann für Toronto also nur noch darum gehen, die jungen Spieler zu evaluieren und einen hohen Draft-Pick zu ergattern, um dann mit zwei Top-5 Rookies (Jonas Valanciunas wechselt im Sommer über den Teich) durchzustarten.

28. New Orleans Hornets (8-26)
Ich kann nicht umhin, in New Orleans NBA-Schema X zu vermuten, was geplante Franchise-Umzüge anbelangt. Der sabotierte geplatzte Chris Paul Trade. Das angeblich "bessere" Spielerpaket aus LAC. Franchise-Spieler Eric Gordon, der mit einer mysteriösen Knieverletzung immer noch aussetzt - und wohl nie mehr für NO auflaufen wird. Und der bevorstehende Verkauf an ein Investorenteam aus Los Angeles. Riecht alles ziemlich fischig. Stay tuned...

29. Washington Wizards (7-27)
Das hat ja nicht allzu lange angedauert, oder? Nach der minimalen Siegesserie direkt nach Randy Wittman's Amtsübernahme sind die Wizards wieder zu dem Misthaufen geworden, den man zu Saisonbeginn bestaunen durfte: eine Ansammlung von Problemfällen, denen jeglicher Basketball-IQ fehlt. Im Februar gab's gerade mal 3 Siege. Dieses Team braucht ganz dringend eine neue Richtung. Wo ist die Abrissbirne?

30. Charlotte Bobcats (4-28)
Die Bobcats verlieren im Schnitt mit mehr als 14 Punkten Unterschied pro Abend - zweitschlechtester Wert seit mehr als 40 Jahren. Das Talentlevel ist so niedrig, dass dieses Team sogar die D-League Playoffs verpassen würde. Für Charlotte sind nur noch zwei realistische Ziele übrig: irgendwie den Negativ-Rekord (9 Siege) egalisieren. Und die meisten Lotterie-Bälle in der Geschichte der NBA einsammeln. Eines davon werden sie erreichen.

Previewing WSU opponents: Loyola

 Previewing WSU opponents: Loyola wallpaper
  Previewing WSU opponents: Loyola wallpaper
  Previewing WSU opponents: Loyola wallpaper
  Previewing WSU opponents: Loyola wallpaper
 Previewing WSU opponents: Loyola wallpaper

Tuesday, February 28, 2012

It's Halftime




Das All-Star Wochenende ist Vergangenheit - die erste Saisonhälfte bereits Geschichte. Fast alle NBA-Teams (mit Ausnahme der Clippers, Jazz, Warriors, Cavs und Bobcats) haben mindestens 33 Spiele absolviert und lassen sich mit hohen Erwartungen auf den zweiten Abschnitt ein (ausser Charlotte, natürlich). Nach einer Wirbelsturm-ähnlichen Halbzeit eins, die in neuem Rekordtempo neue Geschichten und sensationelle Storylines produzierte, hier ein kleiner Ausblick auf den Playoff-Push in den nächsten acht Wochen und einige faszinierende Nebenhandlungen.


Nonstop D12 Tradeszenarien

Jetzt, da die Trade-Deadline nur noch knappe zwei Wochen entfernt ist, sollte man eine rasche Beschleunigung der Gerüchtefrequenz erwarten. Ein Spieler von Dwight Howard's Format taucht nicht jedes Jahr auf dem Markt auf. Die Aufregung ist also verständlich. Je nachdem, wo der beste Center der Liga nach dem 15. März auflaufen wird, könnte er die gesamte NBA-Hierarchie über Nacht auf den Kopf stellen. In New Jersey/Brooklyn würde er an der Seite von Deron Williams einen weiteren Contender auf die Eastern Conference Bühne hieven. In Los Angeles würde er eine weitere Lakers-Dynastie in den nächsten 10 Jahren ermöglichen, auch nach dem Abgang von Kobe Bryant. Und falls er in Orlando bleibt, wird man zwangsweise mit weiteren Upgrades des Magic-Managements rechnen müssen. Oder aber, Dallas knackt im Sommer den Jackpot und angelt sich D12 und Deron Williams. Macht euch auf eine wilde Achterbahnfahrt gefasst - und lasst bis Mitte März den Computer aus, wenn euch die Dwight-Gerüchte schon jetzt zum Hals heraus hängen.


Weitere Teams suchen nach Upgrades

Die Los Angeles Lakers sind seit dem geplatzten Chris Paul Blockbuster-Trade fast wöchentlich in den Schlagzeilen, und immer geht es um die notwendigen Renovierungsarbeiten an einem in der Breite schwach aufgestellten Kader. Point Guard und Small Forward müssten ebenso dringend verbessert werden wie die unproduktivste Ersatzbank der Liga, wenn man im Meisterschaftskampf ein ernstes Wörtchen mitreden will. Die Phoenix Suns werden gut überlegen müssen, wie sie mit ihrem Franchise Spieler Steve Nash verfahren wollen. Genug Interesse an einem Hall of Fame Point Guard, der eine historische Saison spielt und die Liga bei den Assists anführt, ist jedenfalls da. Indiana hat sich im Osten als schärfster Verfolger der Bulls und Heat positioniert. Das tiefe und ausgeglichen besetzte Team verfügt zudem über das meiste Geld unter dem Salary Cap und könnte sich mit einer spektakulären Verpflichtung endgültig im Herausforderer-Kreis festsetzen. Und dann sind da noch die Houston Rockets, die zur Deadline fast schon aus Prinzip tätig werden und immer wieder erfolgreichen Trade-Kaninchen aus dem Hut zaubern.


Das Ende in Boston

Die Celtics haben bisher nur 15 ihrer 32 Partien gewonnen und hängen in der Eastern Conference meilenweit hinterher. Mit der Titelvergabe wird dieses Team in dieser Form nichts zu tun haben. Da die Playoffs im schwachen Osten aber fast schon sicher sind, bleibt die entscheidende und schon häufig diskutierte Frage: wagen die Kobolde mit ihrer Altherrenmannschaft einen letzten Run oder holt GM Danny Ainge schon jetzt die grosse Abrissbirne aus seinem Schrank, um das Team dem Erdboden gleich zu machen? Die Verträge von Ray Allen und Kevin Garnett laufen im Sommer aus. Paul Pierce wird dieses Jahr 35. Rajon Rondo ist nicht der Franchise-Spieler, um den man in Boston langfristig etwas aufbauen will. Und der Rest des Teams gleicht einer D-League Ersatzbank. Die nächsten Partien nach der All-Star Pause werden die weitere Strategie in Beantown entscheidend mit prägen.


Battle of LA

Wer immer noch daran zweifelt, dass Chris Paul's Name in jeder ernsthaften MVP-Konversation fallen muss, der sollte sich einmal vor Augen führen, was CP3 mit den Clippers angestellt hat. Das "andere LA-Team" hat sich zur Saisonpause als drittbestes Team im Westen und Tabellenführer in der Pacific Division etabliert - nach gerade mal 38 Siegen in den vergangenen zwei Jahren zusammen. Die Lakers (momentan 1.5 Siege Rückstand) wollen den Platz an der Sonne freilich nicht so schnell abtreten und werden im März und April alles daran setzen, mit ihrer Erfahrung in der Crunchtime den fünften Divisionstitel in Folge zu erringen. Am 4. April steigt das dritte und letzte direkte Aufeinandertreffen der Tinseltown-Teams während der regulären Saison. Ein Wiedersehen in den Playoffs wäre die Kirsche auf dem LA-Sahnehäufchen.


Ballert Lin die Knicks zum Division-Titel?

Beim Baseball ist es nicht selten, dass ein Rookie-Pitcher während seiner ersten 5-10 Partien immense Erfolge feiert. Die Strikeout-Rate ist hoch, das Earned Run Average niedrig. Teams haben seine Pitches noch nie gesehen, können ihn noch nicht lesen, und so dominiert er zunächst eine 9er-Lineup nach der anderen. Bis er dann wenige Tage später (beim Baseball wird jeden Tag gespielt, insgesamt 162 Partien pro Saison) wieder gegen das selbe Team ran muss. Die Bälle fliegen ihm jetzt nur so um die Ohren, der Gegner hat sich angepasst. Nur die wirklich guten Pitcher schaffen es, ihr Spiel ihrerseits wieder umzustellen und so langfristig in der Startformation zu überleben. Jeremy Lin ist jetzt der Rookie-Pitcher und bereit für Runde 2. Er wird sicherlich niemanden mehr überraschen. Die Scouting-Teams haben sich auf ihn eingestellt und ihre Gamepläne dementsprechend justiert. Dank Lin's Fähigkeiten im Pick'n Roll und seiner intelligenten Art, das Spiel zu lesen, wird er die verjüngten Knickerbockers aber schnurstracks in Richtung Playoffs führen, eventuell sogar zu Heimvorteil in Runde 1. Denn: von den viertplatzierten 76ers trennt New York nur noch 4 Siege. Es wird ein heisser Kampf mit Boston und Philadelphia um die Atlantic-Krone.


Minnesota auf Playoff-Kurs

Bevor man den Autor in der Luft zerreissen will, weil der David Kahn in der Vergangenheit immer wieder scharf kritisiert hat: der jetzige Erfolg hat einzig und allein mit Head Coach Rick Adelman zu tun. Ohne Adelman würden die Timberwolves weiterhin um die goldene Ananas mitspielen, verlasst euch drauf. Weil aber einer der erfolgreichsten NBA-Coaches aller Zeiten (963 Karriere-Siege) sein unorthodoxes Spiel-System nach Minnesota exportierte, wo er den vielen jungen Spielern eine Defensivmentalität und Achtsamkeit im Umgang mit dem Ball vermittelt hat, klopfen die Wölfe bereits in diesem Jahr an die Playoff-Tür. Mit 17 Siegen vor der All-Star Pause haben die Wolves schon jetzt ihre 2010/11 Bilanz egalisiert und sich bis auf 1 Sieg an West-Platz 8 heran geschlichen. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der grosse Sprung für Minnesota noch nicht zu früh kommt. Der Spielplan im März wird unerbittlich, 13 der nächsten 19 Partien finden auswärts statt. Sollten die Wolves Anfang aber April immer noch im Playoff-Rennen sein, schaffen sie die Postseason.


Party-Crasher

Der unbekannte Kandidat vor den letztjährigen Playoffs war ganz klar Dallas. Irgendwie traute man den Mavericks den ganz grossen Erfolg nicht zu. Die Vergangenheit hatte misstrauisch gemacht. Aber die Qualität war nicht von der Hand zu weisen. Das Team erreichte im entscheidenden Moment - in den Playoffs - seinen spielerischen Höhepunkt, machte von Woche zu Woche eine weitere Tetris-Reihe voll und räumte letztendlich mit einem langen Deutschen das komplette Feld leer. Auch in diesem Jahr lauern die Pferdchen, etwas versteckt hinter den ganz grossen Storys, auf ihren grossen Aufgalopp im Mai. Das Team von Rick Carlisle lebt, mehr als alle anderen, von seinem Flow, von Ballbewegung, Spielfluss und einem geschmeidigen Ineinandergreifen der einzelnen Zahnrädchen. Dass nach der ausgefallenen Vorbereitung bei einem zu Saisonbeginn faulen Nowitzki noch nicht alles rund lief, beunruhigte in Dallas niemanden. Jetzt, da Dirk wieder seine alte Form gefunden hat, kommt auch die Offensive langsam in Fahrt. Die Verteidigung verblüfft mit dem drittbesten Rating der Liga, auch ohne Tyson Chandler. Wenn die einzelnen Elemente bis Ende April wieder synchronisiert sind, die Kondition wieder steht und die Würfe fallen, winkt ein weiterer Playoff-Durchmarsch durch den wilden, weit offenen NBA-Westen.


Der Kampf um die Awards

Wirklich spannend scheint es ja dieses Jahr nicht zu werden. Der Rookie des Jahres Award (Kyrie Irving), der DPOY (Dwight Howard), der MIP (Jeremy Lin) und der für den besten 6. Mann (James Harden) sind schon jetzt in trockenen Tüchern. Einzig und allein der Kampf um die Scoring-Krone (Kobe Bryant, Kevin Durant, Lebron James) und der um den am schlechtesten quantifizierbaren Preis (MVP) sind noch offen. Obwohl Lebron James zur Zeit die Nase vorn hat und den Award gewinnen würde, wenn die Saison jetzt zu Ende wäre, sollte man den Wade-Verletzungsfaktor in Hälfte eins und die Tatsache, dass eine "neue Story" bei der Vergabe des Preises für den wertvollsten Spieler immer gerne gehört wird, nicht ausser Acht lassen. Kevin Durant, Chris Paul und Kobe Bryant sind mit im Rennen - je nachdem, wo ihre jeweiligen Teams am Ende der Saison landen.


Die Comeback-Teams

Portland und Denver rasten beide wie von der Tarantel gestochen in die neue Saison, nur um von Verletzungen (Nuggets) oder Inkonstanz (Trail Blazers) heimgesucht zu werden. Philadelphia wirkte einen Monat lang wie ein ernst zu nehmender Herausforderer dank der besten Offensive und Defensive gleichermassen, verlor aber vor der Pause fünf Spiele in Folge. Und Atlanta weigerte sich unmittelbar nach der schweren Schulterverletzung von All-Star Big Man Al Horford, in den Standings abzurutschen, nur um dann im Februar mit 8 von 12 Niederlagen die vorläufige Quittung zu erhalten. Die Blazers suchen nach Upgrades auf der Eins, um wieder zur Uptempo-Macht zu werden, die Gegner dank ihrer Länge und Athletik dominieren kann. Die Nuggets warten sehnsüchtig auf die Rückkehr ihrer Leistungsträger und Topscorer Nene und Danilo Gallinari, und werden wohl zusätzlich China-Heimkehrer Wilson Chandler integrieren. Philly hofft, in der zermürbenden zweiten Hälfte dank seines beneidenswert tiefen Kaders wieder angreifen zu können. Und Atlanta rechnet sich in der ersten Playoffrunde mit einem gesunden Al Horford so einiges aus - muss für's Weiterkommen aber dringend Platz 7 oder 8 vermeiden. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob der Lärm, den man aus diesen vier Städten zwischenzeitlich vernommen hatte, ein ernst zu nehmendes Signal war oder langfristig ignoriert werden kann.


Besserer Basketball

Die erste Saisonhälfte war brutal. Dank vollgepacktem Spielplan, gepaart mit einer nicht vorhandenen Saisonvorbereitung inklusive Mini-Camp, wurden die Fans mit dem schlechtesten On-Court Produkt seit den wilden 50ern "verwöhnt". Die Trefferquoten waren im Keller, die Spielsysteme zum Teil auf Harlem Globetrotters Niveau. Das wird sich alles ändern. Je weiter wir uns in den März und später dann April hinein bewegen, je näher die Playoffs rücken, desto schärfer werden die Rotationen, desto präziser die Pässe und desto besser die Wurfauswahl. Die wirklich guten Teams werden für Mai und Juni fein justieren und uns mit phasenweise berauschendem Basketball verwöhnen. Haltet euch einfach nur von Wizards/Bobcats Partien fern...

R.I.P. Dunk-Contest...ein Nachruf




Ein weiterer Dunk-Contest, eine weitere herbe Enttäuschung für NBA-Fans. Ich kann nicht explizit sagen, geschweige denn wissenschaftlich dokumentieren, wie verdrossen die NBA-Diaspora in Deutschland am vergangenen Samstag wirklich war. Den Kommentaren, Eindrücken und Meinungen im World Wide Web zufolge aber sprang der Funke nur bei den wenigsten Zuschauern über. In den USA wurde der Wettbewerb öffentlich zerrissen - zum Teil sogar von den teilnehmenden Spielern selbst. Das neue Format, inklusive weniger bekannter Teilnehmer, fehlender Schiedsrichter, Fan-Voting und einer einzigen Runde, klang im Vorfeld zwar vielversprechend, konnte die Erwartungen aber nie erfüllen.

Der Contest war schon einmal klinisch tot. 1997, nachdem ein Rookie namens Kobe Bryant ihn gewonnen hatte, entschied die NBA, den vermodernden Kadaver lebendig zu begraben. Deckel drauf, Erde drüber. Das war's. Die Liga buddelte ihn aber im Jahr 2000 wieder aus. Es war der legendäre Vince Carter, der den Zombie-Contest mit einer der elektrisierendsten Dunking-Darbietungen aller Zeiten wieder zu neuem Leben erweckte. Es folgten in der gleichen Tradition Highflyer wie Jason Richardson und Josh Smith, bevor sich gegen Ende der 00er Jahre ein neuer Virus in Windeseile im Inneren unseres Patienten verbreitete: Requisiten. Von Geburtstagskuchen über Verkleidungen und motorisierten Fahrzeugen, die extra auf's Spielfeld gefahren werden, ist mittlerweile alles vertreten, was von der eigentlichen Sache, dem Stopfen, ablenkt. Der Virus frisst sich durch das Gekröse und hat bereits alle lebenswichtigen Organe beschädigt.

Längst vorbei sind die Zeiten, in denen Luftakrobaten wie Michael Jordan, Dominique Wilkins, Shawn Kemp, VC oder J-Rich, aber auch kraftvolle Power-Dunker wie Harold Miner oder Isiah Rider die Latte dank immer neuer Ideen und Flugmanöver höher und höher legten. Es ging dabei immer um die Kunstform an sich - um Sprungkraft, Hangtime, Originalität und den eigenen, unverwechselbaren Style. Davon ist heute so gut wie nichts mehr übrig geblieben. Da kommt ein Derrick Williams auf einem Motorrad in die Halle getuckert und zeigt den gleichen Dunk, den Blake Griffin letztes Jahr zum ungerechtfertigten Titelgewinn missbraucht hatte - minus der Kia-Motorhaube natürlich. Da springt ein Jeremy Evans über einen 20cm grossen Zwerg, nachdem Paul George in seinem ersten Versuch schon über seinen 2,20m Teamkollegen Roy Hibbert geflogen war. Und Chase Budinger versucht uns mit einer Mischung aus billiger Billy Hoyle Fastnachtsverkleidung und durchsichtiger Augenbinde zu lumpen. Die allgemeine Beklommenheit im Amway Center und an Millionen von Bildschirmen war spürbar. Das einzige, was uns an diesem peinlichen Abend tröstete war die Gewissheit, nicht alleine verarscht worden zu sein.

"Die Liga muss dringend die bekannten Gesichter wieder in den Contest hieven", machte ein sichtlich enttäuschter Paul George am nächsten Tag überdeutlich. Leute wie Michael und Dominique, die sich im direkten Vergleich duellierten. Das wollen die Fans sehen."

So sieht's aus. Es müssen ganz dringend neue Organe, ein komplett neues Format her. Der Patient liegt auf dem Totenbett, die Nulllinie in Sicht. Es kann nicht sein, dass ein guter Dunk zum Sieg ausreicht. Es kann nicht sein, dass der Champ via Onlinevoting von grösstenteils planlosen Sesselfurzern bestimmt wird, die selbst nicht einmal das Netz berühren könnten - geschweige denn verstehen, welche Anstrengungen und koordinativen Höchstleistungen bei einem 360 Grad Between the Legs Alley Oop vonnöten sind. Und es kann nicht sein, dass ein Spieler auf dem Court 20 mal den gleichen Dunking verhauen darf, ohne dafür Konsequenzen zu tragen (Nate Robinson hat auf diese Weise übrigens zwei seiner drei Titel eingeheimst).

Es reicht, NBA! Transparenz muss endlich her, vom Selektionsprozess über das Voting-System bis hin zu klaren Richtlinien - sonst kommt demnächst wirklich bald der Trampolin-Dunk von der Dreier-Linie. Ladet die bekanntesten, spektakulärsten acht Dunker der Liga ein. Oder holt zusätzlich die vier besten Amateur-Dunker der Welt mit ins Boot, Leute wie Kenny Dobbs oder T-Dub. Die brauchen komischerweise keine Kuscheltiere und keine Prominenten, um reihenweise Kinnladen herunter klappen zu lassen. Bringt die Punktrichter zurück. Bringt das Rundenformat zurück, so dass am Ende die zwei besten Känguruhs direkt gegeneinander springen. Verbietet endlich Requisiten. Ich will Dunks sehen, keine Neuaufführung von Starlight Express. Und vor allem: Steckt euch eure Knauserigkeit sonst wohin. Soll heissen, lasst endlich mal richtige Preise springen. Eine viertel Million Dollar, ein raketengetriebenes Hybrid-Auto, eine Crunchtime-Trainingseinheit mit Michael Jordan vielleicht. Hauptsache, die besten und spektakulärsten Jumper der Liga haben endlich wieder Lust am Dunking-Contest und nehmen wieder aus den richtigen Gründen teil: Originalität, Kreativität und der puren Lust am Fliegen. Bis dahin: Rest in Pieces.

NBA All-Star Weekend Review

We were lucky to get the 2012 NBA All-Star Weekend.  Back in 1999, the NBA lockout guaranteed there'd be no All-Star game, and so, the league was forced to play out a rushed season without showcasing its talent through dunk contests and rookie-sophomore games and a superstar-laden exhibition.  

They were fortunate this year.  The 1999 lockout harmed the league's popularity, and it took nearly a decade to recoup some of the losses and find the next Michael Jordan.  Sadly, 2012 will still always be remembered as a lockout year, but hopefully not as forgettable as the '99 season.  

My thoughts on All-Star Weekend:

Kevin Durant captured the All-Star Game MVP.  
  • It's John Wall, and not LeBron James, who should compete in the dunk contest.  Wall has the swag (Doouuggie!!!), the vertical, and the creativity to put on a show.  His behind-the-back jam at the end of the Rising Stars game necessitates his entry into the Saturday night main event next year. 
  •  All I keep hearing is that the injection Andrew Bynum took to his knee was part of the maintenance every 7-footer requires.  Are the doctors sure 7-footers need this?  Are they sure they don't mean...the Tin Man?   
  • Shaq didn't play Jeremy Lin enough minutes.  The Diesel, a master marketer by his own account, should have put Linsanity on display for a few more minutes with the whole NBA world watching. At least O'Neal had some words of wisdom for Lin
  • This dunk contest outdid every other dunk contest of the post-VC/J-Rich era.  I'm not saying we found the next Vince Carter or Jason Richardson, but this year's contest had the right blend of pure dunking and fun gimmicks.  Gimmick dunks get tired and played out; this dunk contest resuscitated my enjoyment of the event.
  • Paul George's glow-in-the-dark dunk deserves placement amongst the legendary dunks of the modern era.  It took VC's flawless 360 windmill from 2000 and built upon it creatively.  In terms of pure aesthetic execution of the dunk, Carter can't be beat.  But doing it in the dark- and on the first try no less- required an amazing amount of concentration.
  • Dwight Howard should have taken more 3's during the All-Star game.  Wasted possessions are awesome.    
  • I love when All-Star games come down to the wire.  Just wish Deron Williams could have hit that 3.  And I bet LeBron James wishes that more than anybody...  

Miami Heat: LeBron James no substance just talent!

LeBron James arguably the most talented athlete the NBA has ever offered. LeBron's ability to jump, shoot, run, stop and pop, soar for a dunk and block a shot is unreal. A player of LeBron's natural talent comes around once every 20 years. Favorable comparisons with the likes of Oscar Robinson, and Magic Johnson is once in a lifetime event.

The truth about LeBron is the sports world loves him, he is the NBA's Golden Son born to fly and win championships but something is missing. Lebron's actions leave many fans and sports media supporters feeling disappointed. Disappointed because we appreciate King James, we have mass aberration for the Kings talents. The problem is our expectations of King Jame was so high that many of us feel disappointed when a player of his talents fails to win a Championship, losing twice in the NBA Finals, and failing to hit key game winning shots.

Watching the 2012 NBA All Star in Orlando Florida, I now believe the fans and media reporters believe more in LeBron than King James believes in himself. (Exhibit A) NBA fans believed LeBron talents could take the Cleveland Cavaliers to the NBA Finals and LeBron achieved that goal because he believed. NBA fans and journalist believed in 2011 that LeBron could have carried the Cavaliers to multiple NBA titles but unfortunately LeBron opted out of Cleveland signing a new contract with the Miami Heat because he stopped believing. Media outlets ESPN, NBA.com and others around the world believed last year before the NBA Finals that LeBron was better than Dirk Nowitzki.but somewhere during the NBA Finals LeBron failed to believe.

Please list your comments below in the comment section as we want to see everyone's opinion and don't forget to add us on Twitter, Facebook or Google + @JMCSPORTSBOOK http://twitter.com/#!/JMCSPORTSBOOK...

We thought LeBron wanted to be a leader, we believed LeBron was "Batman" looking for his own "Robin" to compliment him on the court. We were wrong LeBron instead aired "The Decision" choosing to become "Robin" to Dwayne Wade's "Batman". When LeBron arrived in Miami fans argued over who should take the last shot for the Miami Heat but LeBron failed in his attempts choosing not to believe.

Recently during the 2012 NBA All Star game Kobe Bryant believed LeBron was ready to give us a
 "mano a mano" moment, a one on one classic between LeBron and Kobe for an All Star game winner. Instead LeBron opted out of creating the moment throwing an errant pass, problem? (yeah you guessed it) LeBron chose not to believe. After the play the world watched Kobe snicker brushing his broken nose asking LeBron " what are you doing?" Even Kobe believed in LeBron more than LeBron believed in himself. When Kobe was whispering those words to LeBron while Carmelo and Wade watched it confirmed to us before our eyes that LeBron is missing that "it' factor". Maybe it's mental, maybe LeBron should talk to Dr. Phil.


The greatest player to ever pick up a basketball in the NBA was Michael Jordan. Michael Jordan wasn't born with the talents of LeBron James. Michael didn't have a congregational flock in High School. Michael built himself from the ground up developing the "killer instinct" of a champion. The odds were always stacked against MJ so he had to fight. (All my life I had to fight)

LeBron was born with talent unlike Michael, LeBron had a NBA style flock while playing in High School. The differences are startling LeBron has never had to fight that's why he left Cleveland. He never had to fight that's why he lost to Dirk Nowitzki in the NBA Finals.

LeBron has always been catered to that's why he misjudged the fan impact he was creating when he aired "The Decision" on ESPN. LeBrons remark "I can't believe their burning my jersey in Cleveland" showed just how out of sync an NBA star could become.

In the NBA stars are created either by high hunger or high talent. LeBron's talent breaks the meter scale the question with LeBron is does he believe, does he have that hunger to be the best or is it all just a bunch of talent with no fight. LeBron the world is waiting.

Please list your comments below in the comment section as we want to see everyone's opinion on LeBron James and don't forget to add us on Twitter, Facebook or Google + @JMCSPORTSBOOK http://twitter.com/#!/JMCSPORTSBOOK...

Sunday, February 26, 2012

Gerüchteküche (All-Star Edition)




Nun, da das All-Star Wochenende schon wieder vorbei ist, wird es höchste Zeit, der aufregendsten Phase der regulären Saison entgegen zu blicken: Trade Season. Die Gerüchteküche köchelt dank des ungeklärten Dwight Howard Szenarios seit Saisonbeginn auf hoher Flamme und wird uns in den verbleibenden 18 Tagen mit haufenweise halbgaren Gerüchen versorgen. Von den knapp 60 Tradeszenarien, die man in der ein oder anderen Form vernehmen wird, gehen dann im Endeffekt wohl 4 bis 8 tatsächlich als Deal über die Bühne. NBCHF filtert für Euch die wichtigsten heraus und wird sie an dieser Stelle alle paar Tage zusammen fassen. Den Anfang macht ein kurzer Blick auf das allgemeine Wochenend-Geschnatter in Orlando.


Die Los Angeles Clippers werden in den nächsten Tagen Bobby Simmons unter Vertrag nehmen. Simmons, ein ehemaliger NBA-Spieler, ist 31 Jahre alt und verdient seine Brötchen zur Zeit bei den Reno Bighorns in der D-League. Der 1,98m Forward hatte seine beste Saison 2004/05, als er für die LA Clippers 16.4 Punkte pro Partie erzielte und als Most Improved Player geehrt wurde.

Joel Przybilla kehrt nach Portland zurück. Der 'vanilla Gorilla' spielte bereits sechseinhalb Jahre im hohen Nordwesten, bevor er Mitte der letzten Saison im Gerald Wallace Deal nach Charlotte verschifft wurde. Er wird die Frontline der Blazers dank seines Reboundings, seiner Defensive und seiner Härte verstärken.

Die meisten und erwartungsgemäss auch irrsinnigsten Tradegerüchte generierte in Orlando natürlich Dwight Howard. Bleibt er jetzt, oder geht er doch? Und wenn ja, wohin? Der Status quo scheint unverändert: Howard will nur in Los Angeles (Lakers), New Jersey oder Dallas eine langfristige Vertragsverlängerung unterschreiben. Die Lakers hatten als kleinen Test angeblich Andrew Bynum angeboten. Orlando lehnte amüsiert ab. Es bleibt unklar, ob sie lediglich den 1 gegen 1 Trade oder Bynum aufgrund seiner Verletzungshistorie generell ablehnen. Ein weiteres Gerücht rankte sich um einen angeblichen 3-Team-Deal mit Minnesota, bei dem LA seine beiden Riesen abgeben soll. Das Szenario hatte aber ein entscheidendes Manko, weshalb ich auch nicht näher darauf eingehen werde: Hedo Turkoglu war nicht involviert. Jeder, der das Affentheater in den letzten drei Monaten verfolgt hat, weiss genau: wer D12 will, muss den schwachen und völlig überteuerten Türken mit einkaufen. Solange die Lakers also nicht Bynum und Gasol im Paket abdrücken wollen - und sie wären damit ganz schlecht beraten - sollte man einer solchen Story keinerlei Beachtung schenken.

Um Pau Gasol's Zukunft, der ja vor der Saison bereits getradet wurde, ranken sich täglich neue Mythen. Das liegt in erster Linie an den klaren Intentionen des Managements, Dwight Howard zu verpflichten. Die offensichtlichen Probleme auf zwei anderen Positionen (Point Guard, Small Forward) rufen aber zwangsweise andere Fantasie-Szenarien hervor. Eines davon: Pau Gasol nach Boston für Rajon Rondo und Jermaine O'Neal. Der Gasol-Rondo Tausch wurde vor einigen Wochen bereits thematisiert. Die bevorstehende Lakers-Verpflichtung von Rasheed Wallace sowie die Tatsache, dass Rondo in Boston alles andere als unantastbar ist, verleihen dem Gerücht etwas Glaubwürdigkeit. Ich kann aber nicht erkennen, wie ein solches Tauschgeschäft den Celtics kurz- oder langfristig helfen soll.

New York wird allein schon angesichts der riesigen Medienlandschaft in der Metropole immer wieder mit verschiedenen Tradeszenarien in Verbindung gebracht. Der neueste Lärm, neben dem obligatorischen Dwight Howard Telefonanruf (bei dem wohl alle nur erdenklichen Tyson Chandler/Amare Stoudemire Big Man Kombinationen mit angeboten wurden): Carmelo Anthony für Pau Gasol. Die Knicks erhielten einen weiteren 'Playmaker', also jemanden, der im System von Mike D'Antoni das Spiel machen kann. Die Lakers bekämen eine Scoring-Option und ein dringend benötigtes Upgrade auf Small Forward. Über die offensichtlichen Nachteile eines solchen Deals auf beiden Seiten muss ich wohl nicht extra referieren.

New Jersey hält sich selbst noch immer für das favorisierte Team im Dwight-Poker. Zum einen, weil die Nets aus irgend einem Grund davon überzeugt sind, dass Howard nur mit Deron Williams zusammen spielen will. Zum anderen aufgrund ihrer Bereitschaft, im Tausch ihr gesamtes Team nach Orlando zu schicken. Die Magischen könnten also im Prinzip Brook Lopez, Kris Humphries, MarShon Brooks, Mehmet Okur und einige Draft-Picks erhalten, falls sie sich doch zu einem Trade entschliessen sollten. Die Nets setzen alles auf die Deron-Dwight-Brooklyn Karte und werden in den nächsten zwei Wochen nichts unversucht lassen.

Ein potentiell gefährliches Vabanque-Spiel für New Jersey, denn Howard könnte sich durchaus dazu entschliessen, die Saison in Florida zu Ende zu spielen. Immer mehr deutet zur Zeit darauf hin - von den Aussagen Howard's, der Orlando sein zu Hause nannte, über die Ratschläge seiner Mutter bis hin zu den Statements des Teamgründers und -besitzers Rich DeVos Sr., der im Prinzip zu jedem Trade sein Veto einlegen kann und das wohl auch tun will. DeVos hatte erst am Sonntag wiederholt, dass er sein Geld auf einen Howard-Verbleib setzen würde. Wink mit dem Zaunpfahl?

Falls es New Jersey also nicht schafft, den All-Star Center vor Ablauf der Wechselfrist zu verpflichten, läuft man Gefahr, irgendwann auch Deron Williams zu verlieren. Dem Guard würde ohne Howard jeglicher Anreiz fehlen, in Brooklyn das Gesicht einer Lotterie-Franchise zu werden. D-Will, der bereits letzten Sommer seine Intentionen betreffs einer Rückkehr in seine Heimatstadt Dallas klar machte, wird ganz stark mit den Mavericks in Verbindung gebracht. Die Nets könnten also versuchen, ihn für 50 Cent unterm Dollar zu verhökern, anstatt im Sommer mit leeren Händen da zu stehen.

Ist Howard nach dem 15. März immer noch in Orlando, ohne dass GM Otis Smith einen weiteren Hochkaräter verpflichten kann, und bleibt folgerichtig auch Deron Williams in New Jersey, steigen die Chancen der Mavericks auf den Jackpot in diesem Sommer. Dann, aber nur dann, kann Dallas realistisch mit dem Best-Case Szenario rechnen: sowohl Williams als auch Dwight Howard als Free Agents holen und mit Dirk Nowitzki paaren, um so eine eigene Big Three Formation ins Meisterschaftsrennen 2012/13 zu schicken.

Steve Nash liess während des All-Star Wochenendes wieder einmal verlauten, dass er einem Trade nicht im Wege stehen würde, wenn Phoenix der Ansicht ist, dass es für den Verein langfristig die beste Lösung sei. Die Suns passen den Ball aber immer wieder zurück und bleiben bei ihrer Haltung: solange Nash nicht explizit einen Wechsel einfordert, werden sie den zweimaligen MVP nicht traden.

Eines der Teams, das massiv an den Diensten des 38-jährigen All-Star Guards interessiert ist: Orlando. Mehreren Berichten zufolge werden die Magic "aggressiv" versuchen, sich die Dienste des besten Passgebers (10.9 APG) der Liga zu sichern. Damit will man vor allem Dwight Howard zum Bleiben überreden. Eine Verpflichtung Nash's wäre natürlich der absolute Coup und würde Orlando in Richtung Contender katapultieren. Ob sich Phoenix aber mit JJ Redick und einigen Draft-Picks zufrieden gibt, bezweifle ich ernsthaft.

Larry Bird, Teampräsident bei den Indiana Pacers, liess verlauten, dass er vor dem 15. März sein Team verstärken wird. Die Pacers haben mit nur 43 Millionen an Gehaltsverpflichtungen den niedrigsten Lohnzettel aller 30 NBA-Teams, rangieren aber trotzdem auf Platz 3 in der Eastern Conference. Es ist ein offenes Geheimnis, dass Indiana gerne einen potenten Shooting Guard verpflichten würde. Darauf (Eric Gordon) muss Bird aber wohl noch bis zum Sommer warten. Angesichts der finanziellen Situation sollte man in den nächsten Wochen eher einen Spieler-für-Geld Tausch (Trade Exception, evtl. Pick) mit einem Team auf der Suche nach monetärer Entlastung erwarten.

Milwaukee, das die Playoffs in dieser Saison verpassen wird und mit mehr als 60 Millionen Dollar an Spielergehältern über dem Salary Cap liegt, würde liebend gerne Stephen Jackson abstossen. Der Neuzugang hat mit Head Coach Scott Skiles unüberbrückbare Differenzen und findet kaum Spielzeit. Einen 10 Mio $ Mann auf der Bank versauern zu lassen, kann sich kein NBA-Team leisten. Ein Small Market Team wie die Bucks schon zwei mal nicht. Falls man in den nächsten Wochen also irgend einen Interessenten für Captain Jack finden sollte - egal zu welchen Konditionen - ist er weg. New Jersey würde liebend gerne zuschlagen und hat genug Ramschware für ein Angebot im Kader.